Non-State Law in Nigeria: A treasure Trove or "Pandora's Box"?

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Lambert H.B. Asemota

Abstract

In Nigeria herrscht ein dreiteiliges Rechtssystem vor, bestehend aus Gewohnheitsrecht, Scharia-Recht und dem englischen Common Law. Während die früheren nicht-staatlichen Rechtssysteme bereits vor britischen Einflüssen in Afrika existierten, ist die Einführung der englischen Common Law-Tradition eine Folge der Kolonialisierung. Infolgedessen wurde das Nigerianische Rechtssystem durch rechtliche Mehrdeutigkeiten unterwandert, was bei kritischen Rechtsexperten zu geteilten Meinungen geführt hat. Dieser Artikel betrachtet die Theorie und Praxis des etablierten dreiteiligen Rechtssystems im Kontext der thematischen Herausforderungen, die sich aus dem Versuch ergeben, bei bestimmten ethnischen Gruppen wieder das Vertrauen in das Konzept der „Selbstbestimmung“ (in Form von Freiheit von Religion und Kultur) zu stärken, sowie dies mit den dazu entgegenstehenden Vorschriften der Nigerianischen Verfassung sowie den internationalen Verträgen und Abkommen zu vereinbaren.

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Autor/innen-Biografie

Lambert H.B. Asemota

Lambert H.B. Asemota, LL.B, LLM (London), Dr.iur. (Vienna) presently works for ORS Service GmbH, Vienna as Specialist in Refugee Care; formerly a Director/Legal Adviser, African and Ethnic Minority Advocacy Centre Vienna, Austria. His research interests include public international law, refugee law and Human Rights.